14.05.2019 | Veranstaltungen im Plenum 

13.00 Uhr || Eröffnung der Tage der digitalen Technologien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie


Dr. Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie 


Ein Kurzprofil des Bundesministers für Wirtschaft und Energie finden Sie hier.


13.20 Uhr || KI made in Germany: Wo steht das deutsche Innovationssystem?

Wo steht die deutsche KI-Forschung? Wer sind die relevanten Player - und wer neue? Und was gilt es jetzt zu tun? Als neue CEO des führenden deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz wirft Prof. Jana Koehler einen Blick auf die großen Herausforderungen, vor denen Deutschland aktuell steht. Zentral ist vor allem die Frage, wie das deutsche KI-Innovationssystem zukunfts- und wettbewerbsfähig bleibt, um vor allem im hochdynamischen globalen Wettbewerbe mithalten zu können.

Referentin
Prof. Dr. Jana Koehler
, Vorsitzende der Geschäftsführung des DFKI

Prof. Jana Koehler ist seit diesem Jahr die neue CEO des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.    Als international ausgewiesene KI-Forscherin hatte sie die Professur für Informatik an der Hochschule Luzern inne. Zwischen 1990 und1996 war sie aber bereits am DFKI in Saarbrücken tätig und hatte Forschungsaufenthalte an den Universitäten Linköping, Maryland, Berkeley und Freiburg. Ihre aktuelle Forschung fokussiert auf KI für Industrie 4.0 und intelligente Planungs- und Schedulingsysteme. 


13.40 Uhr || Quo Vadis Innovationstransfer: KI in die Praxis bringen

Podiumsdiskussion

In Deutschland wird hervorragende KI-Forschung betrieben, viele Unternehmen sind gut aufgestellt und bewegen sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb. In Zeiten wachsender Wettbewerbsherausforderungen braucht es aber auch einen leistungsfähigen Innovationstransfer. Christoph Peylo von Bosch, Emmanuel Müller vom Fraunhofer IAIS und Christoph Winterhalter vom DIN zeigen auf, wie effektiv sich der Innovationstransfer heute gestaltet und was es noch braucht, um KI stärker in die Praxis zu bringen.

Diskussionsteilnehmer
Dr. Christoph Peylo, Leiter Bosch Center for Artificial Intelligence 

Fasziniert von komplexer Technologie , leitet Dr. Christoph Peylo seit 2017 das Bosch Center forArtificial Intelligence. Mit dem Center will sich Bosch an der Spitze der internationalen KI-Forschung fest verankern, aber auch KI für Menschen erlebbar machen. Peylo ist Informatiker und promovierte zur KI an der Universität Osnabrück. Vor Bosch war er mehr als acht Jahre für die Telekom tätig, davor Software-Entwicklungschef der Transparent Goods und Geschäftsführer eines Start-ups. 

Prof. Dr. Emmanuel Müller, Fraunhofer IAIS

Als Chief Data Scientist des Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Professor am Bonn-Aachen Internationale Center for Information Technology, forscht Prof. Dr. Emmanuel Müller im Bereich Data Analytics und Machine Learning. Zuvor war er Professor für Informatik am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, Forschungsgruppenleiter am Karlsruher Institut für Technologie (2010-2015) und Postdoc an der Universität Antwerpen (2012-2015).

Christoph Winterhalter, Vorstandsvorsitzender DIN

Seit Juli 2016 ist Dr. Christoph Winterhalter Vorstandsvorsitzender des DIN e.V. Zuvor war der Diplom-Informatiker verantwortlich für das Steuerungs- und Leittechnikgeschäft von ABB in Zentraleuropa und in weiteren verschiedenen (inter-) nationalen Managementfunktionen für ABB seit 1995 tätig. Seit 2012 ist er außerdem Vorstand der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik sowie im ZVEI und in der Plattform Industrie 4.0 engagiert.


17.00 Uhr || Preisverleihung Gründerwettbewerb Digitale Innovationen


Von der Wissenschaft zum eigenen Unternehmen: Meine Erfahrungen als Gründerin aus der Forschung
Gründungen aus der Wissenschaft haben in Deutschland immer noch Seltenheitswert. Doch, wenn es sie gibt, entstehen aus diesen Start-ups nicht selten erfolgreiche, hochinnovative Unternehmen. Antje Venjakub hat dies selbst erlebt - als junge Wissenschaftlerin, die ein sehr erfolgreiches Unternehmen in Berlin gründete. Sie berichtet über ihren Weg und ihre Erfahrungen als Gründerin. 

Referentin
Dr. Antje Venjakob, Gründerin und Geschäftsführerin der oculid UG

Antje Venjakob studierte Psychologie und ‚Human Factors’, die nutzerzentrierte Gestaltung von Mensch-Technik Systemen. Im Anschluss daran war sie sechs Jahre in Forschung und Lehre der TU Berlin tätig. Sie promovierte zur visuellen Suche von Radiologen, leitete zahlreiche Industrieprojekte und hat an verschiedenen Projekten zum Thema Blickinteraktion gearbeitet. Aufbauend auf diesen Forschungsarbeiten hat sie zusammen mit Stefan Ruff und Klaas Filler Anfang 2018 das Unternehmen oculid gegründet.


Auszeichnung der Preisträger
Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Ein Kurzprofil des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie finden Sie hier.